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PRP HAARBEHANDLUNGEN

PRP (Thrombozytenreiches Plasma) Was ist PRP?
PRP wird verwendet, um eine schnellere Wundheilung und ein schnelleres Haarwachstum nach einer Haartransplantation zu fördern. Eine Behandlung mit PRP soll helfen, die schwachen Haarfollikel, die dazu neigen, auszufallen, zu revitalisieren. Es wurde beobachtet, dass bei Patienten, die mit PRP behandelt worden sind, im behandelten Bereich das Haar weniger dünn wird und die Haarschaften dicker werden.

Bei Patienten, die nach der Haartransplantationchirurgie PRP bekommen haben, ist die Wundheilung schneller. Die roten Flecken und die Schorfstellen, die nach dem Eingriff auftauchen, verschwinden schneller und die Haarwuchskapazität der verpflanzten Haarfollikeln ist höher.

PRP ist das Patientenplasma mit einem erhöhten Thromobozytenanteil. Man verwendet das Blut des Patienten für das PRP. PRP ist im Grunde genommen wie eine eigene Blutspende vor der Operation. Da das Patientenblut verwendet wird, wurden keine Immunreaktionen beobachtet. PRP verursacht keine allergischen Reaktionen.

Wie wird PRP hergestellt?

  1. Wie bei jeder Laborblutuntersuchung werden dem Patienten, der mit PRP behandelt werden soll, ungefähr 10 cc Blut entnommen.
  2. Das Blut wird in einer sterilem Umgebung in ein spezielles Gerät umgefüllt, um die Thrombozytenanzahl im Plasmavolumen zu erhöhen.
  3. Die Zellen werden durch Zentrifugieren separiert und die Thrombozytenkonzentration im Blutplasma erhöht sich um ein Vielfaches.

Der Thrombozytenanteil im PRP kann durch dieses Verfahren um das 4-8fache erhöht werden. Studien haben gezeigt, dass seine positive Wirkung auf die Haarfollikel von den Wachstumsfaktoren in den Thrombozyten abhängt.

Wie wird PRP verabreicht?

Das PRP wird subkutan unter den Haarboden injiziert. Die Injektion ist schmerzfrei und von kurzer Dauer (2-3 Minuten). Der Patient kann sofort wieder seinen normalen alltäglichen Aktivitäten nachgehen; es gibt keine Schwellungen oder Blutergüsse.

Wem kann PRP verabreicht werden?

Jeder, der unter saisonbedingten oder genetischen Haarausfall leidet und dessen Haar dünn und schwach geworden ist, kann sich mit PRP behandeln lassen.

PRP bei Haartransplantation

PRP übernimmt bei der Haartransplantation drei Funktionen:

  1. Erhöhung der Lebensfähigkeit der Haarfollikeln nach einer Haartransplantation (FUE mit PRP)
  2. Schnellere Wiederherstellung nach einer Haartransplantation
  3. Vitalisierung und Stimulierung der verpflanzten Haarfollikel nach einer Haartransplantation.

Es braucht einige Zeit, bevor die von der Spenderstelle entnommenen Haarfollikel auf die Empfängerstelle verpflanzt werden. Es ist wichtig, die Lebensfähigkeit der Haarfollikeln in diesem Zeitraum zu erhalten. Dafür werden die entnommenen Follikel in einer speziell zubereiteten Lösung gekühlt gelagert.

In einem neuen Verfahren wird PRP der Aufbewahrungslösung beigefügt oder die Haarfollikeln werden direkt mit einer PRP-Lösung gewaschen, wobei der positive Effekt sich sofort zeigt. Eine PRP-Injektion wirkt sich positiv auf die Lebensfähigkeit der Haarfollikeln aus, es beschleunigt die Wundheilung und stimuliert die Haarfollikeln zum Haarwachstum.

Hat PRP Nebenwirkungen?

Es wird das eigene Blut des Patienten für das PRP verwendet. Allergische Reaktionen oder Infektionen sind ausgeschlossen. Es ist im Prinzip wie die Spende seines eigenen Blutes.

Die Wirkung der PRP-Behandlung kann bei jedem Empfänger anders sein. Die PRP-Behandlung hat eine unterstützende Wirkung; die Erwartungen sollten für die Zeit nach der Behandlung realistisch sein. Die Behandlung unterstützt nur die physische Wiederherstellung.

Noch Fragen? Wir freuen uns sehr auf Ihre Kontaktaufnahme.

STAMMZELLEN BEHANDLUNG

Stammzellen Haartherapie ist eine Haarbehandlung, die entwickelt wurde, um natürliche Regenerationsprozesse in Haarwurzeln und Kopfhaut zu stimulieren.

Stress, allgemeine Gesundheit und Alter beeinflussen den Zustand der Haare und ihre Regenerationsfähigkeit.

Zur Gewinnung von Stammzellen gegen den Haarausfall greifen wir auf zwei Stammzellen-Reservoirs des Patienten zurück. Das erste Reservoir ist das Fettgewebe, aus dem Fett-Stammzellen gewonnen werden und das zweite Reservoir sind die Haarfollikel, aus denen Haarfollikel–Stammzellen gewonnen werden.

Wie werden Fett-Stammzellen gewonnen und zur Behandlung von Haarausfall verwendet?

Mittels einer Spritze wird ein geringes Volumen an Unterhautfettgewebe des Patienten entnommen. Diese Entnahme erfolgt unter örtlicher Betäubung durch eine kleine Mikroöffnung in der Haut und ist für den Patienten schmerzfrei.

Das so gewonnene Fettgewebe wird anschließend durch ein spezielles Verfahren zu einer Zellemulsion mit Fett-Stammzellen aufbereitet, welche auch als „Nano-Fett“ bezeichnet wird. Das Stammzellen-enthaltene Nano-Fett wird schließlich in die von Haarausfall betroffene Kopfhaut injiziert.

Wie helfen Fett–Stammzellen gegen Haarausfall?

Bei den gewonnenen  Stammzellen aus autologem Fettgewebe handelt es sich um sogenannte mesenchymale Stammzellen, welche aus verschiedenen Zelltypen bestehen. Zu den isolierten Stammzellen gehören neben den Fett-Vorläuferzellen auch Endothelzellen, Fibroblasten, Makrophagen und Blutzellen. Diese heterogene Mischung der Stammzellen wird „stromale vaskuläre Fraktion/ SVF“ genannt, welche aufgrund ihrer Differenzierungsmöglichkeit zur Gruppe der multipotenten Stammzellen gehört.

Die Fett-Stammzellen produzieren bestimmte Wachstumsfaktoren, welche über verschiedene regenerative Wirkungsmechanismen dem Haarausfall entgegenwirken.

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Haarbehandlungen PRP für stärkere Haare